Montag, 16. Juni 2014

New Yorker Brownies und deutsche Erdbeeren - unschlagbar gut!





Ach wie fein, Geburtstage sind was Schönes. Und der eigene ist doch immer noch ein bisschen schöner. Ich hatte am Mittwoch meinen Purzeltag. Meinen freien Tag haben mir meine Lieben noch mehr versüßt und mal zur Abwechslung für mich gebacken. Ich hatte die Wahl zwischen Limetten-Pistazien-Cupcakes und Himbeer-Buttermilch-Gugelhupf.  
Am unteren Foto wird auch direkt eines der schönsten Geschenke präsentiert. In der boutique fraukayser im Belgischen Viertel in Köln durfte ich mir eine Schürze aussuchen, die mit Kuchenfee bestickt wurde. In dem Geschäft bekam ich mal wieder die typische Krimskrams-Reizüberflutung und habe direkt Schwarz-Weiße-Strohhalme und Lampions geshoppt. Danke für die tolle Idee, Mutti!




Eine Kuchenfee möchte die Schürze natürlich direkt einweihen und hat am Wochenende ein kleines Kaffee-Kuchen-Kränzchen geschmissen. Bevor sich die Erdbeersaison dem Ende zuneigt, wollte ich noch den Erdbeer-Brownie aus der "Living at Home" ausprobieren. Der zweite Kuchen war ein Blaubeer-Gugelhupf.
Beim Brownie habe ich übrigens getrickst. Eine Freundin war ein halbes Jahr in den USA und hat mir eine Brownie-Backmischung aus der New Yorker-Bakery "Fat Witch" mitgebracht. Diese wollte ich unbedingt sofort ausprobieren. Da kam mir der Erdbeerbrownie sehr gelegen.
Die Kombi aus New Yorker Brownie und deutschen Erdbeeren hat meinen global aufgeschlossenen Gaumen überzeugt. Sehr schade für die Amis, dass es bei ihnen keinen Quark gibt. Wusstet ihr, dass es in den USA keinen Quark gibt? Komisch, oder? Also für meine Amerika-Connection: Bitte mehr Brownies mitbringen. Um den Quark kümmere ich mich.





Das Rezept:
Für den Brownie 600 Gramm Zartbitterschokolade hacken. 300 Gramm mit 100 Gramm Butter und 175 Gramm Zucker unter Rühren schmelzen und abkühlen lassen. 400 Gramm Erdbeeren würfeln. Diese kommen später in den Teig. Vier Eier verquirlen und unter die abgekühlte Schokolade geben. Hier muss die Masse wirklich abgekühlt sein, weil der Teig sonst gerinnt. 130 Gramm Mehl, 1/2 Tl Natron und eine Prise Salz vermischen und mit der restlichen Schokolade und den Erdbeeren unter den Teig mengen. Die Masse kommt in eine mit Backpapier ausgelegte Form und darf im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) 30 Minuten backen. 


Für die Creme werden 250 Gramm Mascapone, 250 Gramm Quark und 250 Gramm geschlagene Sahne vermischt und auf den abgekühlten Brownie gestrichen. Darauf kommen die Erdbeeren. Ich habe einige halbiert, geviertelt und die ganz kleinen Beeren sogar einfach so auf die Creme gelegt. Dazu habe ich den Brownie mit einigen Blättchen Minze dekoriert.






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