Mittwoch, 3. Dezember 2014

Dezember... Besinnlichkeits-Einstieg mit Apfelröllchen



Wo beginnt die Besinnlichkeit - wo hört sie auf?
Es ist Dezember. Insgeheim mein Lieblingsmonat. Der einzige Monat, dem ich die frühe Dunkelheit verzeihe. Es würde nicht passen, um 21 Uhr in der Dämmerung auf dem Weihnachtsmarkt zu stehen. Und der Glühwein würde auch nicht schmecken.
Dunkelheit und Weihnachtsmarkt sind typisch Dezember. So wie "Die Liebsten treffen". Meine Liebsten kommen in der Vorweihnachtszeit aus der ganzen Welt zusammen. "Und wenn du im Winter wieder da bist, gehen wir auf den Weihnachtsmarkt" - dieser Satz fällt in jedem Sommer. Er ist so Tradition wie das jährliche Verpassen des Treffens. Denn die Vorweihnachtszeit steht zwar für Besinnlichkeit, Zeit dafür bleibt aber nicht oft. So wird das Weihnachtsmarktreffen auf das nächste Jahr aufgeschoben. Man trifft sich stattdessen nach der nächsten Weihnachtsfeier zu später Stunde in einer Bar oder morgens zum Kaffee.
Schaffen wir es dieses Mal? Die Frage geht mit einem Zwinkern an dieser Stelle gezielt raus. Eigentlich ist es aber auch egal, solange die Liebsten irgendwann im Dezember in die Arme geschlossen werden. Und die Tage können sogar schon gezählt werden... XO

So, genug dazu. Kommen wir hier mal zur Sache. Die ersten Plätzchen dieses Jahr waren same procedure as every year meine Mokkaecken. Statt Zucker gab es eine Glasur aus Puderzucker und Amaretto. Kann ich nur empfehlen! 
Die zweiten Plätzchen waren eine Premiere und ein bisschen lange im Ofen... Die Apfelringe habe ich ein wenig abgewandelt und Rum statt Apfelsaft und Rüben- statt Apfelkraut genommen.

Das Rezept: 
50 Gramm getrocknete Apfelringe in 5 EL Rum einweichen lassen. Die Ringe von Alnatura eignen sich gut, weil sie noch ein bisschen soft sind. Mit Apfelchips habe ich es nicht ausprobiert, weiß also nichts über eine Erfolgsgarantie damit.
100 Gramm Mandelstifte in einer Pfanne ohne Butter rösten. 200 Gramm Mehl, 50 Gramm Speisestärke, 1 Ei, 50 Gramm Zucker und 100 Gramm Butter mit der Hälfte der Mandeln vermengen. Die Apfelringe klein schneiden und ebenfalls unter den Teig kneten. In Frischhaltefolie darf dieser eingewickelt eine Stunde im Kühlschrank ruhen. 
Die restlichen Mandelstifte ein bisschen kleiner hacken. Den Teig auf eine Fläche von 30x35 cm auf ein bis zwei Streifen Frischhaltefolie ausrollen. Wenn er Risse bekommt, ist das gar nicht schlimm. Er wird ja sowieso eingerollt. Bevor das passiert, werden 2 El Rübenkraut über ihn gezogen. Anschließend kommen die Mandeln über den Teig und von der breiten Seite wird das Rechteck aufgerollt. Die Rolle darf noch einmal für 30 Minuten in den Kühlschrank. 
Wenn sie fester geworden ist, werden fingerdicke Scheibchen abgeschnitten und auf ein Backblech mit Backpapier gelegt. Im heißen Ofen dürfen die Apfelrollen 25 Minuten bei 200 Grad backen.


Und wofür im Dezember noch Zeit bleibt:

Zeit für Adventskalender-Basteln

Zeit für Adventskalender-Öffnen

Zeit zum Abschalten mit Freunden

Zeit zum Abschalten nur für sich

Zeit für schöne Ausblicke


Zeit für Weihnachtsfeiern

Zeit für Weihnachtsmarkt

Zeit für Sternenhimmel

Zeit für Mokkaecken

Zeit für Soulfood

1 Kommentar:

  1. Schöne Eindrücke hast du da zusammengestellt :-)
    Ich liebe diese Jahreszeit auch. Gemütlichkeit, Soulfood, Kerzen, Tee. Mmmmm... einfach himmlisch :-)

    Ganz liebe Grüße,
    Julia

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