Freitag, 24. April 2015

Pinker Quinoa Porridge mit Minze: Selbst bei Oma gab's nicht nur Haferbrei




"Isst deinen Haferbrei. Nein, ich mag das nicht!" 
"Doch, der ist gesund und gut für dich!"
"Nein, Haferbrei ist eklig!"
"Der macht dich satt für den ganzen Morgen, iss ihn!"
hm... neue Farbe, neue Grundlage, neuer Name: Und schon schmeckt's wieder. 



Ich muss gestehen, Müsli-technisch habe ich schon viel ausprobiert. Offen für Neues bin ich immer, mische Früchte, Körner, Milch oder was der Vorratsschrank so hergibt. Das beste Müsli gab es allerdings früher bei Oma. Karoeinfach, wie sie sagte: Müsliflocken mit Milch, Joghurt und einem Klecks Marmelade. Selbstgemachte Marmelade natürlich mit Kirschen von dem riesigen Kirschbaum aus ihrem Garten. 
Den Geschmack bekomme ich so nicht mehr zurück. Dafür wird morgens in der Versuchsküche kredenzt, was das Zeug hält. Meine neueste Schüssel-Mischpoke kam aus Instagram- und Blog-Inspirationen zustande. Zum Glück ist Haferbrei ein so hässliches Wort, dass es momentan durch das englische ersetzt wird. Porridge! 
Um den morgendlichen Gesundheitswahn noch so richtig auf die Spitze zu treiben, habe ich Quinoa mit Reismilch aufgesetzt. Yes, VeGan! Ach halt, zum Schluss kam Honig rüber. Ist also doch nur gesund. Aber Pink! Ich liebe pinkes Essen. Dazu gab es den Frischekick in Form von Minze, fürs Knusper-Geräusch Nüsse und noch Banane, weil es auch schön satt machen soll.
Und das macht es! Eine Schüssel und bis Mittags kommt kein Hungergefühl mehr auf! 



Das Rezept: 
Porridge ist Haferbrei, bei mir bestand er aus Quinoa. Amaranth geht auch gut. Oder eben Haferbrei. Aber Quinoa hat den Vorteil, das es kaum Gluten enthält. 
Ich habe eine halbe Tasse Quinoa erst gewaschen, damit sich die Bitterstoffe lösen und nicht mit ins Essen kommen. Die doppelte Menge Reismilch (optional auch Dinkel-, Hafer,- Mandelmilch,... oder einfach Wasser) aufkochen lassen. Quinoa in den Topf geben, Flamme runter schalten und 20 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist. Kurz vor Ende der Garzeit eine Hand voll TK-Himbeeren in den Topf geben. Wenn die Beeren schön warm sind - das dauert nur wenige Minuten - in eine Schüssel umfüllen. Mit Bananenscheiben, Nüssen, Honig und Minzblättern garnieren. 


Mein momentaner Lieblingstee: Jasmine von Løv.
Hier Porridge nicht in Pink, aber auch mit Himbeeren. Die Himbeeren habe ich in der Schüssel unters Quinoa gemischt. Deshalb sind die Beeren nicht eingefallen. Fürs Frühstück in der Sonne auch nicht schlecht. 








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